Verkauft, versklavt, zum Sex gezwungen

Das große Geschäft mit der »Ware Frau«

Als Journalistin und Filmemacherin hat sich Inge Bell seit der Jahrtausendwende auf die Themen Zwangsprostitution und Menschenhandel spezialisiert. Nach monatelanger Recherche deckte sie im ARD-Weltspiegel den Skandal auf: »Mazedonien: Deutsche KFOR-Soldaten auf dem Babystrich«.

 

Doch dass deutsche Soldaten auf Kosovo-Friedensmission Stammkunden von zwangsprostituierten minderjährigen Mädchen und jungen Frauen waren, das bestreiten Bundeswehr und Verteidigungsministerium bis heute. Inge Bell ließ nicht locker, recherchierte und publizierte weiterhin Filme, Aufsätze und Bücher zu dem Thema – und wurde so zur international gefragten Expertin und Vortragsrednerin zum Thema »Menschenhandel«.

 

Für ihr Engagement weit über den Beruf hinaus wurde sie von der Europäischen Bewegung ausgezeichnet mit dem Preis »Frau Europas 2007«. 2012 erhielt sie das Bundesverdienstkreuz. Auch bei diesem emotionalen und schweren Thema, kommt Inge Bell ohne erhobenen Zeigefinger aus. Um schnell eine gemeinsame Basis zu schaffen und das Publikum für das Thema zu öffnen, zeigt Inge Bell zu Beginn eine kurze Kompilation ihrer Reportagen zum Thema Zwangsprostitution.

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